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Artikel zur Kategorie: Poesie


Çemo, Çemo Mûnzûrî
Veröffentlicht von Baran Ruciyar am Mittwoch, 06. August 2008 (77 mal gelesen)
Thema Literatur
Literatur Baran Ruciyar/Rinret schreibt:
Çemo, Çemo Mûnzûrî (tr. Fluss, Fluss Mûnzûr), eine Volksballade über die Vernichtung Dêrsims im Jahre 1938.
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Kurdische Poesie: Delala Çimrengîne rê Qesîdeyî
Veröffentlicht von Baran Ruciyar am Sonntag, 27. April 2008 (112 mal gelesen)
Thema Kultur
Kultur Berxwedan schreibt:
Würde jemand behaupten, die kurdische Poesie wäre ausgestorben, so hielte ich ihm dieses Buch vors Gesicht. Sie lebt, würde ich sagen, in all ihrer Farbenpracht und Blüte. Gemeint ist das kleine Meisterwerk von Zulkuf Kişanak, genannt „Delala Çimrengîne rê Qesîdeyî“ – zu Deutsch „Kassiden (Oden) an die Hübsche mit den farbigen Augen“. Ein Gedichtband, eine Ansammlung verschiedener Lob- und Klageverse, verfasst auf Kirmanckî, 96 Seiten schmückend, veröffentlicht als Buch 2007 durch die Kulturarbeitsgruppe Vate. Eine Komposition der Gefühle, ein Denkmal für die Heimat, welches 2004 den ersten Platz im 12. Hüseyin-Çelebi-Gedichte-Wettbewerb einräumte.
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Professionelle mündliche Literatur der Kurden – die Dengbêj (Barden)
Veröffentlicht von Baran Ruciyar am Montag, 25. Februar 2008 (80 mal gelesen)
Thema Kultur
Kultur

Die professionelle mündliche Literatur wurde von Barden, sog. Dengbêj überliefert. Erzählt wird in Prosaform, wobei dramatische Stellen gereimt gesungen wurden. Besonders begabte Dengbêj fasten allerdings ganze Erzählung in Verse. Diese epischen Dichtungen umfassten oft mehrere Tausende Verse. Manche Barden konnten um die Hunderttausend Verse auswendig.
Die Dengbêj wurden von den Aghas, den Stammesführern, unterhalten, und besonders reiche Aghas gründeten sogar Schulen für Barden. Ein Agha, der auf sich hielt, musste sich nicht nur um das leibliche Wohl seiner Gäste kümmern, sondern auch für die Unterhaltung sorgen; und dazu gab es eben die Dengbêj's. Es gab verschiedene Arten ein Epos zu rezitieren oder zu singen, und manche Barden begleiteten sich dazu mit der Saz, eine Langhalslaute. Die Vortragsweise war eher monoton, kurze Verse wurden langsam gesungen, lange schnell, um einen gewissen Rhythmus einzuhalten. Es gab auch Frauen, die als Dengbêj tätig waren, und manchmal gab es Dichterwettstreite zwischen verschiedenen Barden.

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Kurdische Volksliteratur
Veröffentlicht von Baran Ruciyar am Dienstag, 19. Februar 2008 (92 mal gelesen)
Thema Kultur
Kultur

Eine wichtige Rolle in der kurdischen Kultur spielen die Sprichwörter. Bis heute sind etwa 10´000 Sprichwörter gesammelt worden. Im Rahmen der traditionellen Gesellschaft haben Sprichwörter in einer Diskussion das Gewicht von Argumenten. Die Untersuchung von Sprichwörtern ist interessant, weil sich darin viel von der Alltagskultur und Mentalität der Kurden zeigt. „Shêr shêr e, chi jin e chi mêr e“ („Löwe ist Löwe, ob Frau oder Mann“) Dieses Sprichwort zeigt, dass das Können eines Menschen, wichtig ist und nicht sein Geschlecht. Denn wenn jemand von einem Löwen angegriffen wird, spielt es keine Rolle, ob es sich um eine Frau oder einen Mann handelt,

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