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Literatur über Kurdistan: Nomadenstämme in Persien im 18. und 19. Jh.
Geschrieben am Sonntag, 01. Juni 2008 von Baran Ruciyar

Literatur

Die Autorin Kunke geht von einer Handschrift aus dem Jahre 1715-16 aus, die außer Steuerangaben auch 33 Nomadenstämme und deren Aufenthaltsorte in Persien auflistet. zusätzlich vergleicht sie mit Quellen des Indian Office in London, das aus kolonialem Interesse Informationen zu den Nomadenstämmen sammelte.

Die Kurdenstämmen in Khorasan, nämlich die Zafranlu, Shadilu und Kayvanlu stellen sich den nach evtl. als Qashqa´î, d.h. als Turkmenen dar. Daneben diskutiert die Autorin die Stellung der Kelhur, Lek, Zend, Feylî und Mukrî Kurdenstämme und Mamesenî und Kuh Gilu Lurstämmen. Von allen Stämmen werden die Geschichte und das Verbreitungsgebiet geschildert. Ein ungemein wertvoller Beitrag zur Geschichte der kurdischen und lurischen Stämme im Iran.

Kunke, Marina: Nomadenstämme in Persien im 18. und 19. Jh., Berlin 1991, Islamkundliche Untersuchungen 151, 189 S., Tafeln.


Nomadenstämme in Persien im 18. und 19. Jh.

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